Akupunktur

ein wichtiger Teil der TCM
(Traditionelle Chinesische Medizin)


Erst die Synthese aus der chinesischen Methode und den Erfahrungen, die bei der Behandlung westlicher Patienten, vor allem durch Prof. Bischko in Wien gemacht wurden, ermöglichten die starke Verbreitung dieser Therapieform in Westeuropa.

 

Wirkungsweise der Akupunktur

  1. reflektorisch über die Nerven
  2. durch Freisetzen von Hormonen und
    so genannten Endorphinen
    (körpereigene Morphine)
  3. über die Blutgefäße (z.B. Migräne)
  4. über Muskelentspannung
  5. immunologisch: Es kommt zu einem deutlichen Anstieg der für die Infektabwehr wichtigen weißen Blutkörperchen

Neuere Arbeiten (1999) aus den USA an Patienten, die wegen Augenkrankheiten akupunktiert wurden, lieferten den direkten Nachweis, dass es unter Aku-

punktur zu einer deutlichen Steigerung der Durch-

blutung im Bereich des betroffenen Nervensystems kommt.

Die Akupunkturpunkte sind auf so genannte Meridianen angeordnet. Die Chinesen sprechen von Jing Luo, der Begriff Meridiane entspricht dem und geht auf europäische Schiffsärzte zurück. Die auf 12 Haupt- und 8 Nebenmeridianen liegenden Punkte werden vom Arzt entsprechend der Krankheit und der speziellen Konstitution des Patienten ausgewählt.

Eine Behandlung dauert ca. 20 Minuten.

Bei einer entsprechend den Regeln der ärztlichen Kunst ausgeführten Akupunktur gibt es praktisch keine Nebenwirkungen und nur wenige Ausschlüsse für die Behandlung. Durch entsprechende Technik und feine Akupunkturnadeln ist die Behandlung nahezu schmerzfrei.