Vitamin C

Infusionstherapie

Sanfte Therapie mit hoher Wirksamkeit


Nach Meinung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt unser täglicher Bedarf an Vitamin C bei 75 - 100 mg . Die DGE empfiehlt dafür fünf Mahlzeiten mit Obst und Gemüse pro Tag.

 

Können Sie sich vorstellen, diese Empfehlungen einzuhalten? Bedenkt man, dass heutzutage ein Apfel im Schnitt nur noch 6 – 8 mg Vitamin C enthält, so bezweifle ich die Angaben der DGE.

Die DGE weißt außerdem selbst darauf hin, dass viele Menschen durch Ihre persönliche Risikositu-

ation (Schwangerschaft, Stressberuf, Raucher, Krebskranke, etc.) auch mit diesem „5 pro Tag“ unterversorgt sind.

 

Im Gegensatz zum Menschen können nahezu alle Tiere ihr Vitamin C selbst herstellen. So produziert die Ratte – bezogen auf Menschengewicht – 7500 mg Vitamin C pro Tag Ratten sind äußerst wider-standsfähig und werden deshalb als Versuchstiere einge-setzt. Ratten haben als einzige Lebewesen die Atomexplosion in Hiroshima überlebt.

 

Als ganzheitlich therapierender Allgemeinarzt wende ich seit vielen Jahren Vitamin C Infusion bei diversen Erkrankungen mit Erfolg an.

Nachfolgend will ich Ihnen, liebe Patientin, lieber Patient, einiges über die Grundlagen und über die möglichen Anwendungen von Vitamin C weitergeben.

 

Grundlagen

Die Ascorbinsäure, so der wissenschaftliche Name für das Vitamin C, stellt ein sogenanntes Redox-system dar, das sich leicht und reversibel oxydieren lässt. Daraus resultiert der hohe Grad der Anwen-dungsmöglichkeiten in der medizinischen Therapie. Denn ob Alterung, Infektions-, Krebs- oder Gefäß-erkrankung, letztendlich handelt es sich hierbei immer um Oxydationsvorgänge. Vereinfacht gesagt, es sind Vorgänge die dem Rosten oder dem ranzig werden gleichbedeutend sind. So ist Vitamin C (neben anderen Vitalstoffen) eine der wichtigsten Substanzen zur Verhinderung der Oxydation und damit auch Schutz vor freien Radikalen (bekann-tester Vertreter Ozon und weitere Umweltgifte), also unseren wichtigsten Krankmachern. Vitamin C ist notwendig bei der Reifung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und bei der Aufnahme und Verwertung des vom Körper aufgenommenen Eisens. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) werden dabei in ihrer Phagozytoseaktivität (Aufnahme von körperschäd-

lichen Substanzen) erheblich unterstützt.

 

Weitere komplexe Systeme für die Krankheits- und Krebsabwehr, wie Immunglobuline, Komplement-

system, Interferonsynthese und die Prostaglandin-synthese werden ebenfalls durch hohe Dosen Vita-

min C in ihrer Aktivität gesteigert.

Vor allem in der Krebsbekämpfung und bei Belastung durch toxische Substanzen ist die Ascorbinsäure in der Lage diese zu oxydieren und unschädlich zu machen. Hierzu gehören auch Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Kadmium.

Im Bereich des Bindegewebes kommt es zu einer Verstärkung der Kollagensynthese, sodass die Haut langsamer altert, sich eher wieder aufbaut.

 

Viel bedeutender aber ist die Tatsache, dass auch unsere Gefäßwände auf diese Weise zusätzlich geschützt werden.

Denn das sogenannte „böse“ Cholesterin (LDL-Cho-

lesterin) wird erst aggressiv, wenn es oxydiert, also „ranzig“ wird. Vitamin C senkt das LDL und verhindert die Oxydation. Denn erst ein oxydiertes LDL führt zur Entstehung der „Fettpölsterchen“, die sich in die Gefäßwand einlagern und damit die Voraussetzung für Gefäßverkalkung, bzw. Gefäßverschluss (Herzinfarkt) bilden.

Hinweise für einen möglichen Vitamin C Mangel:

  1. Verminderte Leistungsfähigkeit, Appetitlosigkeit, bei geringer Belastung Müdigkeit
  2. Blutungsbereitschaft, z.B. Zahnfleischbluten, Nasenbluten
  3. Neigung zu häufigen Infekten
  4. Schlecht heilende Wunden
  5. Erschwerte Eisenaufnahme
  6. Gefäßerkrankungen.
  7. Häufige Gelenkerkrankungen
  8. Häufigkeit von Knochenbrüchen
  9. Früher Beginn eines geistigen Abbaus

Einen gesteigerten Bedarf an Vitamin C finden wir bei:

  • Rauchern
  • Hochleistungssportlern
  • Stressarbeitern
  • Aufnahmestörungen und erhöhter Bedarf in der Schwangerschaft und während der Stillperiode
  • bei starken psychischen Belastungen
  • bei Fehl- oder Mangelernährungen
  • bei Gabe von bestimmten Medikamenten

Aus den obigen Ausführungen ergibt sich, dass Vitamin C eine wichtige therapeutische Funktion erfüllt. Vorbeugend als Kapsel mit  200 bis maximal 1.000 mg pro Tag. Bei höheren Dosierungen ist eine Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt nicht mehr möglich. Die Therapie schwerer Erkrankungen muss daher als Infusionsbehandlung mit Dosen von 7.500 – 30.000 mg, je nach Erkrankung, durchge-

führt werden. Die Infusion ist sehr gut verträglich.

Aus der grundsätzlichen Wirkung des Vitamin C (s.o.) ergeben sich die äußerst vielfältigen


Anwendungsmöglichkeiten:

  1. Begleittherapie bei bösartigen Tumoren (Krebserkrankungen)
  2. Akute, heftige oder wiederholte Infekte
  3. Senkung der Blutfette, Vorbeugung der Oxydation des LDL-Cholesterins
  4. Behandlung von Gefäßerkrankungen sowohl
    im Bereich des Körpers, des Herzens, wie des Gehirns, evtl. in Kombination mit der Sauer-stoff-Ozontherapie
  5. Behandlung von chronischen Vergiftungser-scheinungen
  6. Behandlung bei allgemeinen Leistungsdefizit, Appetitlosigkeit, Stresssituationen

 

Die Liste ließe sich weiter fortsetzen, die Abhand-

lung hier soll lediglich einen allgemeinen Überblick geben. Zur Abklärung Ihrer persönlichen Risiko-

situation stehe ich Ihnen gerne im persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung.

 

Herzlichst,

Ihr Dr. med. Peter K. E. Göhring